Kratzer auf der X-Achse nach nur drei Wochen  

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Kai
 Kai
(@kai-2)
Noble Member

@tito-2

Nun, als erstes springen mir die ganzen Fingerabdrücke direkt ins Auge.
Wenn die auch an anderen Stellen auf dem Druckbett zu finden sind, wundert es mich nicht das es mit dem First Layer nicht so ganz klappen will. Unbedingt mit fettlösenden Spülmittel (NICHT rückfettende) reinigen.
Generell kann der MK3s das aber eigentlich sehr gut. Ich habe selbst grad einige Teile in 110 x 200 gedruckt. alle top, bis auf das Teil bei dem ich versehentlich auf die Druckplatte gefasst hatte. Da hatte ich "Löcher" in der Fläche.

Hast Du mal kontrolliert wie gerade Dein Heizbett ist? Ohne Steel Sheet drauf! Und falls das "verzogen" bzw. "wellig" sein sollte, kann es sein das Du die Schrauben vom Heizbett ungleichmäßig stark angezogen hast? Auch dabei sollten die Schrauben halbwegs gleichmäßig angezogen sein. Unterm Strich ist das ja nichts anderes als eine dicke Platine. Mit allen Vor- und Nachteilen...

Posted : 18/12/2020 11:52 am
Holger
(@holger-3)
Honorable Member

@tito-2

Und wenn es nach gründlicher Reinigung der Druckplatte und dem Z-Adjust der 1. Schicht noch nicht passt, schau Dich bitte etwas im Forum um, Antworten dazu sind recht häufig, z. B.

druckbett-nivelierung

Viel Erfolg!

Grüße, Holger 🙂 

2x Personal MK3IR-BMG09 (Full) BEAR + MMU2S mod., ......
Posted : 18/12/2020 11:59 am
Tito
 Tito
(@tito-2)
Active Member

@kai-2

Fingerabdrücke kann ich ausschließen. Druck habe ich vorher gelöst und für das Foto, wg. höherem Kontrast, wieder auf das Bett gelegt. Daher die Fingerabdrücke. Vor dem Druck, im Gegenlicht sind keinerlei Abdrücke oder Sonstiges zu sehen. Reinige bisher mit Iso. Werde mal Spülmittel probieren. 

Posted : 18/12/2020 12:32 pm
Tito
 Tito
(@tito-2)
Active Member

@karl-herbert

Mein Bett gleicht dem Alpenvorland. Mit Standartlineal und Blatt Papier eigentlich leicht zu erkennen (wenn man denn genau hinschaut). Werde wohl Deine Federlösung probieren. Sind bestellt. Hast Du das irgendwo genauer beschrieben ? Habe leider nichts gefunden. 

- Danke!

Posted : 18/12/2020 5:51 pm
RolandF
(@rolandf)
Eminent Member

@tito-2

bitte schön im englischen Forum: Bed Levelling Mod & bed level calibration guide (for Beginners also)

Grüße

Roland

Posted : 18/12/2020 11:04 pm
karl-herbert
(@karl-herbert)
Illustrious Member

@tito-2

Wie schon im englischsprachigen Forum beschrieben - zuerst in der Mitte das originale Prusa Distanzstück montieren und anschl. drumherum die Federn (8 Stück). Die sich ergebende Feder Vorspannung von ca. 2 bis 2.5mm ist dann genau richtig. Zum Prüfen der Ebenheit des Druckbettes kannst Du, wenn Du über kein Haarlineal verfügst, auch eine Alu Profilleiste oder ein normales Stahllineal verwenden.

Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen....
Posted : 18/12/2020 11:25 pm
Tito
 Tito
(@tito-2)
Active Member

@karl-herbert

Ich danke Euch beiden!

Posted : 20/12/2020 7:35 am
Ineal
(@ineal)
Trusted Member

Zum Ursprungsthema zurück... Kratzer auf der Welle
Habe Ersatzteile bekommen und festgestellt bei meiner Erstmontage das Gepühr gehabt, aber falsch interpretiert.

Ursprünglich habe ich gemeint sobald das Lager die Welle berührt lässt es sich nicht mehr verdrehen.
Beim zusammenstecken von neuen Lagern und Welle hatte ich dieses gespühr auf einmal verändert...
Ich denke es hat sich damals schon verhakt worauf ich gedacht habe es darf nicht... und nach geschätzt 48h Druckstunden zum Schaden geführt.

Hab jetzt nicht mehr die Anleitung geprüft, ich schätze das steht so drinn? jedenfalls war ich im IKEA zusammenbaumodus also viel Bilder wenig lesen, wenn nicht ein Grund das nachzuholen.

Posted : 20/12/2020 10:36 am
karl-herbert
(@karl-herbert)
Illustrious Member

@ineal

Die Linearlager sollten keinesfalls radial bewegt werden, da diese nicht dafür ausgelegt sind und dabei definitiv zerstört werden.

Linearkugellager mit beidseitiger Dichtung sollten vor dem Einbau gereinigt (Entfernen des Korrossionsschutzes) und gefettet werden.

Die Einbaulage der Lager spielt eigentlich keine große Rolle, da die Größe und Richtung der Tragkraft (hauptsächlich beim Extruder) nicht genau bestimmt ist. Prusa empfiehlt es aber so:

 

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Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen....
Posted : 20/12/2020 2:20 pm
Ineal
(@ineal)
Trusted Member

dann hab ich neu gelieferte defekte Lager?
klar radial drehen sollte es sich nicht, zumindest nicht im Dauerbetrieb, aber bei der Montage sollte es sich nicht verklemmen und ich denke das war so bei mir. jedenfalls hab ich jetzt mal billige lager und die alten Wellen genommen und diese ordentlich gefettet, draufgeschoben und Axial bewegt wärend ich sie aus diversen Richtungen gegen die Welle gedrückt habe bis ich gemerkt habe die Kugeln drehen jetzt axial wie sie später auch sollen mit.

das mit dem Drehen hat den Sinn das nicht nur eine Rille trägt sondern zwei, ansonst trägt eine alles und die dann 90° seitlichen tragen garnichts.
An der Y hab ich jetzt nichts gemacht, werde ich aber machen wenn ich nächstes Jahr auf das + Upgrade während ich dann noch parallel auf das MMU2 upgrade bzw. sogar noch einen MOD installiere der zum MMU2 passt (Purge Pins), da ich voraussichtlich nur auf diversen layern einen Farbwechsel stattfinden lassen werde dann druckt der mir keinen Turm

Posted : 20/12/2020 6:45 pm
ProjektC
(@projektc)
Reputable Member

@karl-herbert

https://www.prusaprinters.org/prints/45941-gehause-fur-linear-oder-gleitlager-15x8x24-lmu8-od/files

Die mittlere STL Datei ist die Lose für Rechts ?

Die erste und dritte STL Datei ist für links ?

Ist es egal ob lose oben oder unten ist ?

Posted : 31/12/2020 9:43 am
krom
 krom
(@krom)
Eminent Member

Mich hat es heute auch erwischt. Knapp 30h gedruckt und fiese Kratzer in der oberen X-Achse. Lager habe ich gemäß Anleitung nicht geschmiert, zumal ich auch nicht diesen Aufsatz (hat da jemand evtl. einen Link für einen der zu den Misumi Lagern passt?) habe um das Schmiermittel anständig in die Lager zu bringen - dafür braucht man ja erst mal einen Drucker.

Bin echt super enttäuscht. Hab mal den Support angeschrieben, ich hoffe auf Ersatzteile. So oder so ist jetzt wohl erst mal Druckpause angesagt, und das nach nur 3 Tagen. 🙁

Posted : 16/01/2021 5:07 am
Manfred
(@manfred)
Estimable Member
Posted by: @krom

Mich hat es heute auch erwischt. Knapp 30h gedruckt und fiese Kratzer in der oberen X-Achse. Lager habe ich gemäß Anleitung nicht geschmiert, zumal ich auch nicht diesen Aufsatz (hat da jemand evtl. einen Link für einen der zu den Misumi Lagern passt?) habe um das Schmiermittel anständig in die Lager zu bringen - dafür braucht man ja erst mal einen Drucker.

Bin echt super enttäuscht. Hab mal den Support angeschrieben, ich hoffe auf Ersatzteile. So oder so ist jetzt wohl erst mal Druckpause angesagt, und das nach nur 3 Tagen. 🙁

von diesen reinquetschen halte ich ehrlich gesagt eh sehr wenig. Etwas von dem mitgelieferten Fett reindrücken und mit einen Stäbchen gut über die Kugeln verteilen, fertig. Hab das so bei jeden Drucker gemacht und hatte punkto schlechter Schmierung noch nie Probleme.

Edit: die hintere Platte am Extruder nicht zu fest anziehen!

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Man kann Dir den Weg weisen, aber gehen musst du ihn selbst - happy Printing :-)...
Posted : 16/01/2021 6:11 am
karl-herbert
(@karl-herbert)
Illustrious Member

@krom

@manfred

Ärgerlich, dass Du bereits so frühzeitig Probleme mit den Führungen und Linearlagern hast. Leider befolgen viele die Prusa Anleitung zu genau und verbauen die Lager direkt aus der Verpackung - ohne Schmierung. Das Korrossionsschutzmittel ist für eine Dauerschmierung nicht geeignet. Prusa gibt an, dass es sich um Misumilager handelt und lt. Misumi müssen die Lager gereinigt und geschmiert werden:

Misumi Linear bearings

Ich verwende zur Reinigung immer frisches Petroleum, lass die Lager austrocknen und schmiere diese mit einer feinen Kunststoff Spachtel mit einem NLGI 1-2 Lithium Seifenfett. Dann schiebe ich diese auf eine Führungswelle, lass diese einige male hin und her gleiten und schmiere evtl . nach - Fertig. Was noch zum vorzeitigen Verschleiß der Lager hinzukommt, ist die Tatsache, dass die Distanzen der Bohrungen zu den Führungswellen etwas abweichen und die Lager dadurch im Bereich der Anschläge klemmen bzw. schwergängiger sind. Mit der Zeit, manchmal auch sehr rasch kommt es dann eben zu vorzeitigem Verschleiß.

Ich habe die "carriages" zum MK3 und Mini neu, besser maßhaltig gedruckt und die Lager dementsprechend vorbehandelt. Damit sollte man einige Jahre Ruhe haben.

Ich weiß nicht warum Prusa da nicht nachbessert, da ja sehr, sehr viele Benutzer dadurch Probleme haben - rauher Lauf, laute und defekte Lager usw.

Als ich meinen Bausatz erhielt, war das die erste Modifikation - U-Bügel weg, Lagergehäuse her; Kabelbinder weg, geschlossene Lagerhalterungen her; Noname-Lager weg, Misumilager her (auch div. Andere wie z.B. SKF getestet); und Neudruck einiger Komponenten usw... Ach ja, ich bevorzuge Fett als Dauerschmierung (LM, die Marke ist eigentlich egal), sollte aber eine niedrige Penetrationsklasse haben (NLGI 1-2), bzw. eher weicher bis sehr weich sein. Öl geht natürlich auch, wobei man halt öfter nachschmieren bzw. nachölen muss. Man beachte auch, das das Druckbett nicht gerne mit Öl benetzt werden will.

Ich habe über dieses Thema schon oft diskutiert. Die Ansichten dazu sind sehr vielfältig und verschieden. Meine Meinung dazu: Es soll jeder machen wie er meint; ich baue da lieber auf Informationen der Hersteller und Jahrzehnten Erfahrung im Bereich der Mechanik (Maschinenbau) zurück. Bislang hatte ich noch niemals Probleme mit defekten Kugellager aufgrund fehlender oder mangelnder Schmierung. Die Hybridlager auf meiner Isel Fräsmaschine laufen seit 10 Jahren astrein bei ca. 20.000 U/min Spindelspeed. Für den Einsatzbereich Fräsen hat sich das LM50 gut bewährt, was aber für den Drucker notfalls auch verwendbar ist.

 
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Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen....
Posted : 16/01/2021 10:54 am
krom
 krom
(@krom)
Eminent Member

Ich habe das ja auch vorher schon überall gelesen mit dem fetten, habe mir auch schon eine Tube SuperLube zugelegt gehabt, aber da ich nicht wusste, wie ich das anständig in die Lager einfüllen soll, habe ich den Drucker erst mal so zusammengebaut um dann später den passenden Einfüllstutzen zu drucken.

Im Handbuch schreibt ja Prusa auch immer wieder, dass ein fetten erst mal nicht notwendig ist und das steht da anscheinend auch schon länger, von daher ging ich zum einen davon aus, dass, wenn was passiert das ein Garantiefall ist und das die schon irgendwie wissen, was sie da sagen.
Bei meinem ersten Drucker direkt nach Erhalt Teile austauschen müssen, weil die mitgelieferten nicht maßhaltig sind oder so, das kann es ja jetzt auch nicht sein, oder?

Beim ersten Wartungsintervall hätte ich dann die Lager auf jeden Fall geschmiert, aber das die so schnell kaputt gehen, das hätte ich nicht gedacht. Ich habe evtl. die Schrauben, welche die Lager fixieren, ein wenig zu hart angezogen, aber das ist auch nur geraten und es ist auch schwer zu sagen, wann fest zu fest ist.

Naja. Ich habe die Achse noch mal etwas geschmiert und drucke gerade notgedrungen den Einfüllstutzen, den ich besser mal als erstes hätte drucken sollen. Dann nehme ich die Achse mal auseinander und begutachte den Schaden genauer. Vielleicht komme ich, bis die - hoffentliche - Ersatzteillieferung eintrifft erst mal damit davon, dass ich die Lager komplett neu schmiere und die Achse sowie die Lager drehe. Viel mehr kaputt gehen kann ja jetzt auch nicht mehr, oder? Und es fällt mir echt super schwer jetzt mind. eine Woche lang gar nichts mit dem Drucker zu machen, meine Liste an zu druckenden Dingen ist lang und ich bin gerade total angefixt. 🙁

Habe auch mal den Schweizer Shop angeschrieben bzgl. der Messing-Graphit-Gleitlagern - würde die Lager am liebsten komplett austauschen, dann spare ich mir auch den Stress mit dem nachschmieren.

Posted : 16/01/2021 2:17 pm
Manfred
(@manfred)
Estimable Member

@krom

im schlimmsten Fall macht du dir die Wellen auch kaputt (wenn sie nicht schon kaputt sind), wenn du weiter druckst. Ich habe mit kaputte Lager schon 1 Monat gedruckt, bis die Qualität nicht mehr tragbar war. Natürlich musste ich die Wellen dann auch erneuern, den wenn die zu tiefe Rillen haben, killt man die neuen Lager dann auch gleich wieder.

Man kann Dir den Weg weisen, aber gehen musst du ihn selbst - happy Printing :-)...
Posted : 16/01/2021 3:44 pm
krom
 krom
(@krom)
Eminent Member

Also der Stab von der X-Achse ist ja definitiv hinüber, wegen den Kratzern. Von daher kann da nicht viel mehr kaputt gehen, als es eh schon ist, kann halt nur schlimmer werden und irgendwann bleibt der Drucker stecken - denke ich.

Wie auch immer, ich wollte ja "mal eben" die Lager ausbauen und fetten sowie den Stab etwas drehen, damit ich erst mal weiter drucken kann.

Habe damit auch schon angefangen, aber ich habe komplett unterschätzt, was das für ein Aufwand ist. Ich muss ja den halben Drucker zerlegen und fast alle Kabel wieder abmachen. Da habe ich gerade so richtig Bock drauf 🙁 Werde ich jetzt machen und das Teil in die Ecke stellen, bis ich die Ersatzteile habe - so denn der Support sich mal melden sollte - und ich die Gleitlager habe. Das jetzt mehrfach auseinander- und zusammenzubauen, nur um bis zur Lieferung noch mal ein bisschen drucken zu können, das tue ich mir nicht an. 🙁

Posted : 16/01/2021 3:55 pm
karl-herbert
(@karl-herbert)
Illustrious Member

@krom

Dass das ärgerlich ist, besonders wenn man einiges an Projekten umsetzen will, kann ich mir gut vorstellen. Aber was solls - es kann nur besser werden. Zu den Gleitlagern möchte ich nur bemerken, dass diese mehr Präzision bei der Montage erfordern. Das bedeutet, dass diese kleine Ungenauigkeiten oder Fehlstellungen der Führungswellen unbarmherzig mit Schwergängigkeit oder Blockaden quittieren. Gerade da ist es wichtig auf gute Ausrichtung, Distanz und Parallelität der Führungswellen zu achten. Die Prusa Kunststoffteile sind mehr auf Massenproduktion und nicht auf Präzision ausgerichtet (optisch und messtechnisch gesehen), deshalb habe ich die betreffenden Teile auch neu gedruckt und zwar wiederholt, bis diese maßlich dort waren, wo ich diese haben wollte.

Warum so genau?

Die Linearkugellager können kleine Ungenauigkeiten (0.1 bis max. 0.2mm) bis zu einem gewissen Maß kompensieren, wenn es aber zuviel wird, laufen diese bzw. die Führungswellen ein und nehmen Schaden. Je genauer bzw. je kleiner diese Abweichungen, umso länger wirst Du Freude an den Lagern haben. Die Gleitlager benötigen aufgrund des geringeren Spiels von Haus aus mehr Präzision beim Zusammenspiel aller Komponenten, sind aber, wenn alles passt, fast unkaputtbar.

Die Messing/Graphit Lager, welche ich derzeit noch am Mini verbaut habe (da habe ich übrigens die wesentl. Komponenten aufgrund von Distanzfehlern der Führungswellenbohrungen von minus 0.2mm auch umkonstruiert und neu gedruckt), schmiere ich trotzdem zusätzlich mit etwas Öl. Die Sinterbronze Lager am MK3 sind ölgetränkt und benötigen keinerlei Schmierung (hin und wieder ein Tropfen Sinteröl auf die Führungswellen).

Die Prusadrucker bestehen aus vielen Kunststoffteilen und die Toleranzen weichen von Charge zu Charge ab, weshalb auch mal das eine oder andere Gerät den Dienst schneller quittieren kann.

Auch wenn dies bei allen anderen Teilen keine große Rolle spielt und diese gut funktionieren, sollte man der Lagerführung und den dazugehörigen Komponenten (alle Achsen) etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.

Ich denke, dass die meisten Benutzer keine Probleme dieser Art haben und drucken, drucken, drucken... und sich deshalb auch fragen worüber wir hier diskutieren.

Vielleicht liegt es auch nur im Blut eines Maschinenbauers die Dinge übertrieben präzisieren zu wollen 😊 

 
This post was modified 1 month ago by karl-herbert
Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen....
Posted : 16/01/2021 4:51 pm
krom
 krom
(@krom)
Eminent Member

Ja, bin gerade echt ziemlich geknickt, so hatte ich mir das nicht vorgestellt, zumal es zuerst richtig gut lief und ich tolle Ergebnisse hatte. 🙁

Vielen Dank auf jeden Fall für die ausführlichen Informationen, das ist auf jeden Fall alles gut zu wissen! Ich definitiv auch ein großer Freund von Genauigkeit und guten statt halbgaren Lösungen, weshalb ich die Sache mit den Gleitlagern sehr interessant finde. Den Drucker immer wieder zerlegen zu müssen, um die Lager zu schmieren, finde ich ziemlich suboptimal, auch wenn ich jetzt verstehe, wieso diese Art von Lager überhaupt verbaut wird. Aber Wartungsfrei klingt für mich nach der besseren Lösung und ich habe auch überhaupt keine Lust, dass ich wieder irgendwas falsch mache und mir erneut die Lager zerhaue. Das nimmt einen irgendwie schon den Spaß an der Sache. 🙁

Hätte ich vorher mal etwas länger nachgedacht, hätte ich jetzt direkt die Sinterlager verbaut, aber mit zerlegten Drucker ist es etwas schwierig die notwendigen Adapter zu drucken. Ich hoffe, die Messing-Graphit tun es auch erst mal eine gute Weile, vorrausgesetzt der Schweizer meldet sich zurück und kann die nach Deutschland schicken. Einen anderen Shop, außer einschlägige China-Quellen, habe ich da jetzt leider auch nicht gefunden.

Was ich mich allerdings frage ist, wie ich die Genauigkeit justieren soll. Bei den beiden Achsen gibt es ja nicht wirklich etwas einzustellen - in die Löcher der Teile für die Z-Achse eingesteckt - was bei mir dank der "tollen" Passgenauigkeit ein außerordentlicher Kraftakt war - und mehr kann man da ja gar nicht machen um das auszurichten? Auch hier, neue Teile drucken ist gerade etwas schwierig. 🙂

Hm, hilft wohl nur ungeduldig abwarten und Kaffee trinken, so schwer es mir auch fällt.

Posted : 16/01/2021 5:59 pm
krom
 krom
(@krom)
Eminent Member

Hm, ich könnte mir die Adapter für die Sinterlager natürlich auch drucken lassen, z.B. hier https://ruhrprints.de .

Das würde die Beschaffung der Lager deutlich vereinfachen und der Preis hält sich in Grenzen - auch wenn es ein bisschen bekloppt ist, Teile drucken zu lassen, wenn man selber einen Drucker hat. 😀 Aber geht halt nicht anders.

Du hast da ja eine super Druckvorlage gebastelt für die Y-Achse, aber wie würde ich hier bei der Z und X Achse verfahren, gibt es da auch gute Adapter für?

Posted : 16/01/2021 6:30 pm
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