Moire tower g code nach e steps Kalibrierung->Fehler im Druck und andere Fragen
 

Moire tower g code nach e steps Kalibrierung->Fehler im Druck und andere Fragen  

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Sebbl2
(@sebbl2)
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Masshaltigkeit und schöne Oberfläche lassen mich immer mal wieder Hand an die Kalibrierung am Mk3s anlegen.

Von Beginn an, gefiel mir die Oberfläche der Drucke eher weniger. Kommend vom Ender 5 (mit wirklich vielen Umbauten), erwartete ich doch mehr, als „nur“ eine wirklich einfache Bedienung am Prusa für den Preis (pre-assembled). Am ehesten ließen sich die Mängel mit „issue 602“ Beschreiben.So richtig glücklich macht mich das alles nicht. Die Betonung liegt auf „richtig“. Ich jammere ja auf hohem Niveau. Wenn man, wie von Prusa als workaround empfohlen, Glitzerfilament benutzt, sähe man die Mängel nicht. Ich weiß aber, dass die Fehler da sind.

So, jetzt aber zu meiner Frage. Zu den grundlegenden Voreinstellungen gehören mE. wenigstens E-Steps einstellen, Filamentdurchmesser bestimmen und Flowrate bzw. Extrusions Multiplikator (halbwegs) richtig bestimmen. In dieser Reihenfolge. Gurtspannung ist wohl auch sehr erheblich für ein gutes Druckbild (hier:272 /272). Da ich sehr langsam Drucke empfinde ich LA erst mal nachrangig.

Jetzt ist mir nach einer weiteren kompletten Neueinrichtung mit löschen aller Daten usw. aufgefallen, dass der Mk3s im Werkszustand (EM 1, e-steps 280 / richtig wären 285.7, filament 1.75) beim moire tower ein optisch nicht übermäßig zu beanstandendes Ergebnis liefert. Sobald ich die e-steps korrekt einstelle (immerhin werden ab Werk 2mm zu wenig gefördert) gibt’s blobs am Z-Seam (siehe Foto:links ohne esteps Kalibrierung, rechts mit)

Was bedeutet das nun ?
1. Werden jetzt Prusas gcodes, für zum Beispiel Druckerteile benutzt, sollte man die esteps wieder zurück auf 280 stellen (filament und flow Einstellungen sind ja im gcode schon verwurstet) ?
2. Warum werden die esteps nicht bei den aufgebaut erworbenen Drucker nicht auf die richtigen Werte überprüft.

3.Warum wird der EM wenigstens beim Prusamentprofil nicht soweit angehoben, damit bei einer Layerbreite von .45 nicht 10% weniger im Ergebnis geliefert wird ? Und was ich überhaupt nicht verstehe, warum wird der EM auf .95 im start g-code runtergesetzt, wo der Mk3s doch mit zu geringe esteps und im slicer voreingestelltem EM =1 eher unter- als überextrudiert. 
4. Auf welcher Z-Höhe sollte man am besten einen Riemenspannungstest machen ? Der liefert komplett unterschiedliche Ergebnisse auf den unterschiedlichen z-Höhen. 
5. moire Effekt tritt nur bei hoher y-Gurt Spannung auf, die Prusa aber als richtig darstellt (sweetspot bei 275). X hingegen ist superlocker bei 272. Ich habe auch mit 90hz rumgespielt. Da gibt’s aber so unterschiedliche Anleitungen, dass ich aufgegeben habe (den längeren Riemen zupfen, den kürzeren zupfen, den rechten, den linken). Gibt es irgendeine ultimative Anleitung, wie die Riemenspannung am besten einzustellen ist ?
 
das Thema 602 lass ich ganz. Sogar viele der gedruckten Teile auf der Prusa Hilfe Seite, sehen von oben betrachtet unterschiedlich extrudiert aus.

(Zb:   https://help.prusa3d.com/de/article/kalibrierung-der-extruder-linearitatskorrektur_2254)

Ich mag die Kommunikationskultur hier sehr, daher traue ich mich mal mit solchen Grundsatzfragen an Euch heranzutreten.

vielen Dank

MK3s, Ender 5...
Posted : 08/02/2021 2:11 pm
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