Kreischender Drucker?  

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clemens.m
(@clemens-m)
Reputable Member

@dermartin

Dafür könnte man sich so eine Art 3-Kant-Schaber machen mit denen man diesen Grat / die scharfe Kante beseitigen könnte.

lg, Clemens

Posted : 25/07/2020 10:22 am
Karl Herbert
(@karl-herbert)
Famed Member

@max-distortion

Die Sinterbuchsen sind normalerweise vakuumölgetränkt und sollten bei richtiger Lagerung (nicht in saugfähigem Papier o. Ä. aufbewahren) und Handhabung nicht "austrocknen" und ein Lagerleben lang halten. Ich würde gelegentlich, nach einigen hundert Betriebsstunden Sinteröl zum Nachschmieren verwenden. Hier einige Details zu Sinterlagern: https://files.vogel.de/vogelonline/vogelonline/companyfiles/9652.pdf

Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen....
Posted : 25/07/2020 2:12 pm
Max liked
Karl Herbert
(@karl-herbert)
Famed Member

@dermartin

@clemens-m

Da habt Ihr natürlich recht. Ich habe das temporär mit einer Kugelfilzscheibe gelöst und die Kanten, so gut es ging, durch Polieren gebrochen. Ich bin aber gerade dabei ein rundes Hilfstool (Durchmesser 8mm) mit einer Trapezförmigen Klinge zu konstruieren, welches ich dann durchs Gleitlager drehe und damit der Grat entfernen kann. Die Schmierrillen sind ca. 0.25mm tief. Ein großer Kraftaufwand ist dafür nicht notwendig. Anschl. fahre ich nochmals mit der Polierkugel durch und dann sollte es passen. Leider verfüge ich nicht über das notwendige Equipment einen Formstichel für die Schmiernuten herzustellen. Damit könnte ich mir das Prozedere ersparen. Am Markt habe ich dazu nichts gefunden.

Die bereits temporär präparierten Lager laufen soweit ganz gut. Ich habe den Drucker eine Nacht durchlaufen lassen und noch ist alles wie es sein sollte - ein hauchdünner Fettfilm auf den Wellen, leichtgängig und ruhiger Lauf der Gleitlager. Das einzige was ich noch höre ist das Surren, Zirpen bzw. Resonanzen der Treiber und Schrittmotoren, was man zwar durch Strom -und Speedeinstellungen beeinflussen, aber nicht ganz beseitigen kann.

Schöne Grüße,

Karl

Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen....
Posted : 25/07/2020 2:25 pm
Max
(@max-distortion)
Honorable Member

@karl-herbert

Danke für den Link.

Ich hatte mich gerade gefragt wie man ein Sinterlager denn reinigen und nachschmieren könnte, nicht das meine das aktuell nötig hätten, rein aus Interesse. Dabei bin ich auf folg. Post gestoßen.

https://forum.zerspanungsbude.net/viewtopic.php?t=22208

b) Innenreinigung
Eine Innenreinigung funktioniert eigentlich nur wirklich gut unter Vakuum. Ein Ultraschallbad (habe ein starkes) bringt zwar auch schon viel, aber diese Methode bringt noch mehr:
1) Man kaufe bei Apotheker eine Spritze, deren Innendurchmesser größer ist, als das Lager. Keine Sorge, der hat Spritzen mit 25mm und mehr Innendurchmesser und die kosten wenige Euros. Beim Landtierarzt gibt es Plastikspritzen von 50mm Innendurchmesser und mehr.
2) In diese Spritze legt man nun das vorgereinigte Sinterlager
3) Jetzt füllt man Aceton in die Spritze. Benzin, Verdünner, Spiritus geht auch, aber Aceton ist der Entfetter schlechthin.
4) Nun den Kolben rein und die Luft erst mal ausdrücken, bis nur noch das Lager und das Aceton drin ist.
5) Vorne mit dem Zeigefinger zuhalten und kräftig an der Spritze ziehen. Es entsteht nun ein gewaltiger Unterdruck. Ihr werdet sofort sehen, wie Luftbläschen und übelster Dreck aus dem Lager wandern. Diesen Unterdruck mind. 1 Minute halten.
Bei Bedarf den gesamten Vorgang mit neuen Aceton 2-3 mal wiederholen, bis das Aceton nicht mehr dunkel wird.

Das Lager ist nun porenfrei sauber! Jetzt muss aber das Aceton da wieder raus, weil sonst kein Platz fürs Öl ist.

Also Lager erst mal von Hand abwischen und dann einen Baumwolllumpen wie abgebildet rein drehen:
Und nun ab in den Backofen mit 100 Grad oder ein Tag in die Sonne. Das Acceton verdunstet nun vollständig. Nun habt ihr ein sauberes total trockenes Lager.


Ölen des Lagers:

Jetzt muss ja frisches Öl ins Lager. Ich glaube ihr ahnt es schon.
1) Lager in die Spritze
2) Öl in die Spritze
3) Kolben rein, Luft raus
4) Vorne zuhalten und kräftig durchziehen
Wieder seht ihr Massen von winzigen Blasen, welche aus dem Lager entweichen, nur dieses mal ohne Dreck.
Jetzt kommt der schmerzhafte Teil: Ihr müsst dieses Vakkuum mind. 2-3 Minuten halten, damit auch die letzte Blase den Weg nach außen findet.
Die Blasen steigen nun langsam nach oben, das sieht ungefähr so aus:
Wenn alle Blasen aufgestiegen sind, den Finger vom Ausgang wegnehmen. Schlagartig verschwinden die Blasen und das Öl zieht ins Lager ein.
Wer will drückt die Luft aus der Spritze, hält sie zu und drückt mit voller Power, so dass das Öl noch gewaltsamer eingepresst wird.
Dies kann man 2-3 mal wiederholen, aber schon beim ersten mal hat man 99% des Öls drin.

Auf der vorletzten Seite der PDF Datei findet ihr Empfehlungen für Öle.

http://www.sintershop.de/images/bilder/SinterEigenschaften.pdf

This post was modified 3 months ago by Max
Posted : 25/07/2020 4:22 pm
Max
(@max-distortion)
Honorable Member

Ich glaube fast, dass es die nur in grossen Gebinden ab 20 Liter gibt 🤣 

Wie schaut es mit dem Hydrauliköl LIQUI MOLY 1127 aus? 1L für 12€.

Posted : 25/07/2020 4:30 pm
Karl Herbert
(@karl-herbert)
Famed Member

@max-distortion

Die Methode kannte ich schon, ist aber mit etwas Aufwand und Kosten verbunden. Wie gesagt, die 8x12x12 ölgetränkten Sinterlager, vorausgesetzt die Qualität passt, sind normalerweise ein Lagerleben lang einsetzbar und müssen nicht unbedingt "nachgeschmiert" werden. Ich würde aber eventuell gelegentlich etwas Sinteröl auf die Führungswellen geben und dann sollte das Werk laufen.

Geeignetes Öl wäre eventuell dieses Klüber Produkt: Isoflex PDP 65

Mehr dazu: https://schmierstoffe-dm.de/product/kluber-isoflex-pdp-65/

 

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Posted : 25/07/2020 5:26 pm
projektc
(@projektc)
Reputable Member

Hi,

da mein Drucker die letzten Wochen wieder zu gut läuft, bin ich mal wieder am überlegen was zu verbessern.

Auf der Z Achse habe ich schon länger https://www.igus.eu/product/1185 am laufen.

Alle 3 Achsen haben gehärtete Misumi Wellen.
Y und X noch Misumi Wellen.

Bei Y scheint SinteBronze ganz gut zu gehen ?
Holger hat hier tolle Adapter gemacht, aber mit den Tollernazen bin ich nicht ganz schlau geworden.
Die Sinte sollen gut sitzen und einfach mit den Tolleranzen Testen welche bei meinen Ausdruck sauber gehen ?
Zu fest soll es aber auch nicht sein wegen der Ausdehnung ?

Bei der X Achse scheint das aber komplexer und schwieriger zu sein ?

Kann ich das überhaupt nutzen wenn mein Druckkopf noch Original ist ?

Posted : 26/07/2020 4:51 pm
Max
(@max-distortion)
Honorable Member

@projektc

klar kannst du die mit dem original Extruder benutzen. Bei mir laufen die Sinter auf X und Y. Auf der Z Achse habe ich die von dir verlinkten Igus laufen. Bis jetzt alles ohne Probleme und mit dem original Extruder.

Auf der Y Achse habe ich nur das rechte Doppelbuchenlager in der "bauchigen" Version gedruckt. Die Beiden auf der linken Seite normal. Diese dienen als Führung. Auf X die bauchigen Variante.

Da man die Teile schnell gedruckt hat, würde ich direkt alle Toleranzen drucken. So spart man sich etwas Zeit und Nerven. Zumindest für die X Achse.

Die Buchsen auf der Y hat man schnell getauscht.

This post was modified 3 months ago by Max
Posted : 26/07/2020 5:41 pm
Max
(@max-distortion)
Honorable Member

@karl-herbert

Danke für den Link 👍 Das wird gleich bestellt.

Posted : 26/07/2020 5:44 pm
Karl Herbert
(@karl-herbert)
Famed Member

@projektc

Ich würde bzgl. Sinterlager erst mit der Y-Achse beginnen. Die Konizität an den Haltebuchsen hinten und vorne ist wichtig damit die Lager nicht klemmen bzw. etwas kippen können um sich dem Lauf der Führungswellen anzupassen. Nachdem Du die Y-Achse soweit zum laufen gebracht hast würde ich anschl. zur X-Achse übergehen. Da musst Du die hinteren Halterungen für den Extruder neu drucken. Vorher würde ich die Distanz der Führungswellen ausmessen und in die Halterungen adaptieren. Bei Gleitlagern ist etwas größeres Spiel vorteilhafter als zu enge Toleranzen. Die oberen Lager kannst Du leicht fixieren und das untere sollte etwas Spiel haben, damit es sich den Abweichungen und Ausdehnungen der Wellen anpassen kann, auch was das Kippen betrifft.

Es ist eine ordentliche Sisyphusarbeit, bis alles passt. Wenn es dann aber läuft, wirst Du nichts mehr von den Misumis wissen wollen.

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Posted : 26/07/2020 5:45 pm
Karl Herbert
(@karl-herbert)
Famed Member

@max-distortion

Ich habe 2 Fläschchen geordert. Das kann man immer brauchen, spätestens dann, wenn Sinter- oder Gleitlager im Einsatz sind. Ich werde es bei meinen Messinglagern auch mal zum Nachschmieren testen.

Die Sinteröle von z. B. Klüber sind leider nur in Mengen ab ca. 25l zu haben, also für Privatanwender eher uninteressant. Für eine "Kleinmengenlink" wäre ich natürlich dankbar!

This post was modified 3 months ago by Karl Herbert
Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen....
Posted : 26/07/2020 6:15 pm
projektc
(@projektc)
Reputable Member

@karl-herbert

Für X gibt es aber Bear und Back, brauche dann beide ?
Allerdings bear mit 1 und 2 und back mit 3 und 4 und sehe den Unterschied nicht ganz.

https://www.aliexpress.com/item/32823893175.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.4b824c4dtUT40j

Würdest Du diese immer noch empfehlen, oder doch was aus EU und bessere Qualtität ?

Ja Y wäre auch zuerst mein vorgehen um zu sehen wie das läuft.

@max-distortion

Die Bauchige Version gibt es beim holger Zip aber nicht ?
Glaube Version 1.4 ist das letzte was ich gefunden habe ?
Was wäre da der Vorteil ?

 

Posted : 26/07/2020 6:15 pm
Karl Herbert
(@karl-herbert)
Famed Member

@projektc

Da ich die von Dir verlinkten Messinggleitlager verwendet habe und diese bereits gut laufen, habe ich bei mir keine Sinterlager verbaut. Da ich eine umgemodelten Extruder mit Bondtechgetriebe und geänderten Halterungen verwende, ist es besser sich bzgl. Bear mods und den dazu passen Extruderhalterungen an Holger zu wenden. Er hat auch Halterungen für die Y-Achse konstruiert. Ich verwende da welche aus Alu anderer Bauart. Dort habe ich die Achsen präzise justiert und das Loslager schwimmend in Silikon gelagert. Das läuft nach tagellangen Dauertests soweit ganz gut.

Zu den Messinglagern: Dabei handelt es sich um ein Massenprodukt, anscheinend ohne Endkontrolle. Sowie die aus Fertigung rauskommen werden die versendet. Die Ausschußrate liegt dabei zwischen 0 und 100%. Ich habe 12 Stück bestellt und wirklich gut war keines. Für meine Testzwecke habe ich die brauchbarsten herausgesucht und verwendet. Die in der EU bestellte Ware ist wahrscheinlich aussortiert und dafür auch wesentlich teurer.

Falls Du die Messinglager an der Y-Achse testen willst - @max-distortion glaube ich verkauft seine zwischenzeitlich. Der Vorteil an diesen Lagern ist , dass Du an den Halterungen nicht viel ändern musst, da die Gleitlager LMU88 Abmessungen haben.

Chinaware ist in solchen Dingen oft ein Lotteriespiel mit langen Wartezeiten auf den Gewinn oder den Flopp.

This post was modified 3 months ago by Karl Herbert
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Posted : 26/07/2020 6:42 pm
projektc
(@projektc)
Reputable Member

Oh dann habe ich das wohl total verpeilt.

Ich dachte die Messing und Sinter ist das gleiche.

Das heisst das was holger und max-distortion nutzt sind Sinter Lager auf X und Y

Wenn ich nach Sinter und MK3 oder Prusa in Google eingebe, finde ich Shop mässig garnichts, woran ich mich richtigen kann.

Nur immer seiten mit Vergleichen oder Misumi Lager

Posted : 26/07/2020 6:56 pm
Max
(@max-distortion)
Honorable Member

@projektc

Ohne Holger hätte ich wieder meine Mitsumi Lager drin 👌🏼

In einer seiner verlinkten Zip Files sind die bauchigen Varianten enthalten. Für alle Lager der X und Y Achse.

Ich lade gleich ein paar Bilder hoch.

Posted : 26/07/2020 7:48 pm
Karl Herbert
(@karl-herbert)
Famed Member

@projektc

Die Sinterlager sind vielerorts erhältlich. Holger hat die 8/12/12er ( https://files.vogel.de/vogelonline/vogelonline/companyfiles/9652.pdf ) verwendet. Die findest Du z.B. hier:

https://www.amazon.de/Turmberg3D-Sinterbronze-Gleitlager-12-Zylinderform/dp/B07D25BLCX

Durch die verschiedenen Abmessungen bzgl. Aussendurchmesser und Länge, müssen die Lagerhalterungen an der Y-Achse und die Extruderhalterungen angepasst und neu gedruckt werden.

Die Messinglager mit Graphit Festschmierstoffen haben dieselben Abmaße wie die LMU88 Lager (8/15/24).

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Posted : 26/07/2020 7:52 pm
Max
(@max-distortion)
Honorable Member

@projektc

ich hatte die Buchsen hier bestellt (caspar-gleitlager.de). Für den Umbau benötigst du 8 Stück! 4 auf X und 4 auf der Y Achse.

Sinterbronze Buchse 8 x 12 x 12 Sinterbronze - G7/s7
Artikel-Nr: CA-42565 

Die 3 Bauteile auf dem Foto wurden in der modifizierte Variante (bauchig) gedruckt und eingebaut. Die Carriage Abdeckung (ganz rechts) dient hier nur als Platzhalter! Das ist nämlich die unmodifizierte. Mit dieser lies sich der Extruder nach dem Festziehen der Schrauben allerdings keinen Millimeter mehr bewegen.

Hier noch ein Makro vom modifizierten Carriage

Lager Y: https://forum.prusaprinters.org/wp-content/uploads/wpforo/default_attachments/1594658171-Y_Axis_Bearing_Holder_Sinterlager_V14.zip

Halter X: https://forum.prusaprinters.org/wp-content/uploads/wpforo/default_attachments/1594526354-x-carriage-sl_MK3S.zip

Nur die beiden linken Y Halter sind bei mir noch die normalen ohne die konische Aussparung. Ich hatte zwar welche gedruckt, aber bisher keinen Grund gehabt, diese einzubauen. Die Y Achse hat auch so schon genügend Spiel und alles läuft wunderbar 👍

Und laut Karls verlinktem Doc ist das auch eher kontraproduktiv.

This post was modified 3 months ago 2 times by Max
Posted : 26/07/2020 8:14 pm
projektc
(@projektc)
Reputable Member

Hmm, und was macht Sinter besser als Messing Lager ?

Die Messing Lager und Sinter sind beide Wartungsarm und Messing haben soweit ich verstanden habe,
die selben Abmessungen wie es für Prusa erforderlich ist, somit spart man sich das haargenaue Anpassen zwischen Lager und Welle bei den Sinter ?

Posted : 26/07/2020 9:11 pm
Karl Herbert
(@karl-herbert)
Famed Member

@projektc

Die Messing Gleitlager teste ich gerade. Ich habe diese zusätzlich mit Schmiernuten versehen und mit LM50 gefüllt. Die Lager laufen absolut ruhig. Das Mehrgewicht (ca. 10g mehr als die Misumi) beeindruckt meinen Drucker beim Lastwechsel nicht. Es bleibt abzuwarten wie sich die Lager bzgl. Verschleiß verhalten. Der Vorteil ist eben, dass keine neuen Halterungen gedruckt werden müssen. Allerdings ist es bei den Gleitlagern wichtig, dass die Loslagerseite Ungenauigkeiten in der Führung ausgleichen können muss. Wenn Du die ohne Loslagerung festschraubst, werden diese höchstwahrscheinlich klemmen oder verkanten. Dasselbe gilt auch für die Sinterlager. Die Kugellager sind da nicht so empfindlich. Das Loslager befindet sich bei der Y-Achse rechts und beim Extruder unten. Da musst Du gegebenenfalls oder höchstwahrscheinlich neue Teile drucken falls die Lager klemmen sollten.

Fest- Loslager: http://www.fix-reparieren.de/technik/3d-drucker-anleitungen/3d-drucker-anet-a8/loesung-warum-verklemmen-verkanten-igus-gleitlager-in-linearfuehrungen-wirklich/

 

This post was modified 3 months ago by Karl Herbert
Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen....
Posted : 26/07/2020 10:00 pm
projektc
(@projektc)
Reputable Member

@max-distortion

Das heisst, ich muss bei X und Y nur noch sehen, welche ich wegen der Tolleranz drucke ?
Y wird PETG reichen, reicht X auch PETG ?

Mir ist noch nicht klar was du mit Bauchig meinst.

Warum hast du von Messing auf Sinter gewechselt ?

@karl-herbert

Wenn ich das von holger ausdrucke, was auch @max-distortion verlinkt hat, habe ich dann noch dieses Loslager Problen, oder beseitigt das der Druck ?

Es gibt beim X und Y Druck jeweils 6 Versionen.
Wann merke ich, das diese Version nun passt ?

Posted : 27/07/2020 5:20 pm
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